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Belden informiert Ministerpräsident Kretschmann über die Geschäftsaktivitäten am Standort Neckartenzlingen

In den kommenden Jahren werden rund sieben Mio. Euro investiert, neue Arbeitsplätze geschaffen und die betriebliche Ausbildung weiter intensiviert

Neckartenzlingen - 23. Januar 2018 - Belden Inc., ein weltweit führender Anbieter von Signalübertragungslösungen für unternehmenskritische Anwendungen, hatte am 18. Januar dieses Jahres am Standort Neckartenzlingen den baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann zu Gast. Der Spitzenpolitiker, der von dem Grünen-Landtagsfraktionschef Andreas Schwarz, dessen Referentin Cornelia Bethge und der persönlichen Mitarbeiterin Astrid Linnemann begleitet wurde, wollte sich aus erster Hand über die Geschäftsaktivitäten des Unternehmens informieren.

Die beiden Tochtergesellschaften Hirschmann Automation and Control und Belden Deutschland entwickeln und produzieren vor Ort robuste Netzwerk- und Steckverbindungstechnik, die beispielsweise in der Fabrikautomatisierung, im Verkehrswesen und im Energiesektor eingesetzt wird. Ministerpräsident Kretschmann betonte, dass der Dialog mit den Unternehmen für ihn wichtig sei und bezeichnete die Produkte aus Neckartenzlingen als gutes Beispiel für die Leistungsfähigkeit der Wirtschaft in Baden-Württemberg.

Der Standort Neckartenzlingen spiele innerhalb der Belden-Gruppe eine wichtige Rolle, sagte Wolfgang Schenk, Geschäftsführer von Hirschmann Automation and Control. „Um unseren Wachstumskurs auch künftig fortzusetzen, werden wir in den nächsten Jahren rund sieben Millionen Euro in Gebäude und Anlagen investieren sowie neue Arbeitsplätze schaffen.“ Bei einem Werksrundgang konnte sich der Ministerpräsident ein Bild davon machen, wie mit modernen Entwicklungslaboren und Fertigungsverfahren in Deutschland Produkte hergestellt werden können, die trotz vergleichsweise hoher Lohnkosten auch auf den internationalen Märkten gefragt sind. Insbesondere beeindruckten ihn die hohen Investitionen in Forschung und Entwicklung von über 10 Prozent des Umsatzes. Dazu Kretschmann: „Die durchschnittliche F&E-Quote der baden-württembergischen Unternehmen beträgt knapp fünf Prozent, worauf wir mit Blick auf einen Bundesdurchschnitt von gut zwei Prozent mit Fug und Recht stolz sein können.“

Im Gespräch mit dem Ministerpräsidenten blickte Schenk optimistisch in die Zukunft, wies jedoch darauf hin, dass sich der Fachkräftemangel bereits bemerkbar mache. Deshalb werde Belden noch stärker als bisher auf eine fundierte und praxisbezogene Ausbildung setzen. „Zudem fördern wir gezielt die berufliche Fortbildung von Fachkräften, etwa zum Techniker, Meister oder Ingenieur.“ Denn nur mit hochqualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern könne das Unternehmen seine führende Position auf Gebieten wie etwa „Industrial Ethernet“ behaupten. „Diese Technologie, die wir sozusagen von der ersten Stunde an maßgeblich mitgeprägt haben, spielt eine Schlüsselrolle für den Einzug des sogenannten Internet der Dinge in die Produktion, besser bekannt als Industrie 4.0.“ Zahlreiche Großprojekte im In- und Ausland, die von der Vernetzung von Industrierobotern in der Automobilindustrie bis hin zu Netzwerklösungen für den Schienenverkehr reichen, belegten, dass Belden hervorragend aufgestellt sei.

Zu den Wünschen, die der Geschäftsführer an die Politik äußerte, gehörten etwa eine bessere Anbindung von Neckartenzlingen an den Personennahverkehr und schnellere Internetverbindungen. Außerdem plädierte er für größere Chancen regionaler Unternehmen bei bedeutenden Infrastrukturprojekten, was die öffentlichen Auftraggeber durch die Vorgaben in den Ausschreibungen teilweise beeinflussen könnten. Ein weiteres Anliegen waren die Auswirkungen der jüngsten Ausführungsbestimmungen zum Status „Bekannter Versender“, der Unternehmen dazu berechtigt, ihre Produkte als sogenannte sichere Luftfracht zu verschicken. „Die entsprechenden Anträge zur Überprüfung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Fertigung haben wir Ende Oktober des vergangenen Jahres an das Regierungspräsidium Stuttgart geschickt, aber bisher von dort nichts gehört“, erklärte Schenk. „Wenn nicht bald etwas passiert, können wir im ungünstigsten Falle ab Anfang März nicht mehr produzieren.“ Ministerpräsident Kretschmann versprach, nachzuhaken, und fügte hinzu: „Mir ist bewusst, dass der Wohlstand unseres Landes auf seinen Unternehmen und deren Beschäftigten beruht, die sich jeden Tag nach der Decke strecken müssen, um im internationalen Wettbewerb zu bestehen.“ Deshalb sei seine Politik darauf ausgerichtet, möglichst gute Rahmenbedingungen zu schaffen.

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Als einer der Wegbereiter für Innovationen im Bereich Industrial Ethernet und als Spezialist für Industrial IT, stellt Belden jetzt mit seinen drahtlosen und drahtgebundenen Übertragungslösungen sowie integrierten Netzwerken, die nächste Generation von Lösungen für industrielle Netzwerke bereit. Mit seinen globalen Marken Hirschmann, GarrettCom und Tofino Security unterstützt Belden Unternehmen dabei, Ausfallzeiten zu minimieren und die Vorteile des Echtzeit-Datenzugriffs und der Echtzeit-Steuerung durch das Industrial Internet of Things (IIoT) zu nutzen. Dank einer unterbrechungsfreien, sicheren und skalierbaren Ethernet-Infrastruktur für die Industrie sind Unternehmen in der Lage, die Betriebsabläufe zu revolutionieren und ihre Effizienz, Produktivität und Flexibilität zu steigern. Weitere Informationen finden Sie unter www.belden.com/products/industrialnetworking/index.cfm.

Über Belden
Belden Inc., ein weltweit führender Anbieter von hochwertigen Signalübertragungslösungen, bietet ein umfassendes Produktportfolio, das auf die Anforderungen unternehmenskritischer Netzwerkinfrastrukturen in den Branchen Industrie- und Gebäudeautomation sowie Broadcast zugeschnitten ist. Mit innovativen Lösungen für die zuverlässige und sichere Übertragung stetig wachsender Datenmengen für Audio- und Videoinformationen, die für moderne Anwendungen benötigt werden, übernimmt Belden eine Schlüsselrolle bei der globalen Veränderung hin zu einer vernetzten Welt. Das Unternehmen mit Hauptsitz in St. Louis, USA, wurde 1902 gegründet und betreibt Fertigungsstätten in Nord- und Südamerika, Europa und Asien. Für weitere Informationen besuchen Sie uns unter www.belden.com und folgen Sie uns auf: @BeldenIND.

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